homeESS v1.4.6 – Fahrzeuge, Infrarot und robuste Steuerung

v1.4.6 erweitert homeESS um Renault-/Dacia-Fahrzeuge und hDP- Infrarotgeräte. Gleichzeitig wird die Verarbeitung von Adapter-States vereinheitlicht und die Wallbox-Steuerung gegen Readbacks und Retained-Werte nach MQTT-Neustarts abgesichert.

Hinzugefügt

Renault / Dacia Connected Vehicle

Der neue Adapter bindet Fahrzeuge aus einem My-Renault- oder My-Dacia-Konto an, insbesondere den Dacia Spring Electric. Je nach Fahrzeug und gebuchtem Connected-Service-Vertrag stehen unter anderem folgende Werte bereit:

  • Akkustand, Reichweite, Kapazität und verfügbare Energie
  • Lade-, Stecker- und Restzeitstatus
  • Kilometerstand
  • Klima-, Innen- und Außentemperaturwerte

Laden und Vorklimatisierung können optional als schreibbare States freigegeben werden. Die Steuerung ist standardmäßig deaktiviert. Das Passwort wird nur für die Anmeldung verwendet, anschließend aus den Instanzeinstellungen entfernt und durch ein erneuerbares Token im geschützten, serverseitigen Secret-Store ersetzt. Tokens und Zugangsdaten werden nicht an den Browser gegeben oder geloggt.

Die Fahrzeugdaten stammen aus der von den offiziellen Apps genutzten Cloud. Renault bietet dafür keine öffentliche stabile API an; Verfügbarkeit und Aktualität hängen daher vom Fahrzeug, Mobilfunkempfang, Connected-Service- Vertrag und möglichen Änderungen der Cloud-Endpunkte ab.

hDP-Infrarot-Transceiver

Der hDP-Adapter 1.2.7 unterstützt Geräte als IR-Receiver, IR-Blaster oder kombinierten Transceiver. Die Hardwareeinrichtung prüft GPIO-Belegung, Trägerfrequenz und den vom Gerät gemeldeten Funktionsumfang.

Im Passthrough-Modus wird ein empfangener Code an einen ausgewählten State weitergereicht. Im Aufnahmemodus lassen sich Codes über die Verwaltungsseite oder einen Trigger-Taster aufnehmen, dauerhaft benennen, umbenennen, löschen und erneut senden. Aufzeichnungen erscheinen unter hdp://<instanz>/ir_recordings/<name>; ein beschreibbarer Blaster-State nimmt auch Codes aus anderen States oder Automationen entgegen.

Firmware ist direkt verfügbar

Der aktuelle Stable-Stand 0.7.3 für ESP8266/D1 Mini wird mit dem Adapter ausgeliefert und beim ersten Start in den lokalen Firmware-Store übernommen. Ein vorhandener, manuell verwalteter Stable-Kanal wird nicht überschrieben.

Optional kann homeESS neue Releases von einer HTTPS-Basis-URL beziehen. Dieser Abruf setzt einen Ed25519-Prüfschlüssel voraus; jedes Remote-Artefakt wird vor der atomaren Übernahme gegen Größe, SHA-256 und Signatur geprüft. Die hDP-Geräte selbst greifen zu keinem Zeitpunkt auf das Internet zu.

Adapterverwaltung als Einstellungsseite

Adapter können ihre eigene Verwaltungsseite mit managementPage.asSettings direkt als Einstellungsziel einer Instanz verwenden. Anmeldung, Rollenprüfung und Einbettung in die homeESS-Oberfläche bleiben dabei unverändert.

Behoben

hDP-Verbindungen laufen nach einem Binding-Fehler selbst wieder an

Ein aktives, bereits gekoppeltes Gerät konnte nach einem einmalig verpassten Binding-Abgleich sichtbar bleiben, ohne erneut eine Laufzeitverbindung aufzubauen. Ein unverändertes mDNS-Lebenszeichen stößt den Abgleich nun erneut an, solange die Verbindung fehlt. Ein manueller Adapterneustart ist nicht mehr nötig.

Dynamische Adapter-States sind sofort lesbar

Werte, die ein Adapter bereits zusammen mit seinem dynamischen State-Katalog meldet, gelangen sofort in den State-Bus und Retained-Cache. Persistierte Objektwerte werden als JSON gespeichert. Dadurch stehen beispielsweise gespeicherte IR-Codes direkt nach dem Adapterstart für Bedingungen und Schreibaktionen bereit.

Wallbox-Sync nach Broker-Neustarts

Die Wallbox-Automatik trennt bestätigte Zustände nun von echten externen Schreibwünschen. Ein lokaler Soll-Schatten verhindert, dass eigene Readbacks, Retained-Werte oder wiederholte Anforderungen als manuelles Ausschalten interpretiert werden. Eine Benutzeranforderung wird weiterhin übernommen, wenn sie tatsächlich vom bekannten Sollwert abweicht.

hDP-Richtungsindikator übernimmt geänderte Impulsabstände

Die Schleifendauer gehört jetzt zur Identität einer Timeline. Wird nur der Impulsabstand geändert, spielt der Adapter die Timeline deshalb ebenfalls neu auf.

Fehlgeschlagener Eigenschaftendialog nennt seine Ursache

Ließ sich der Eigenschaftendialog eines States nicht laden oder speichern, blieb es bei einer allgemeinen Meldung, und der eigentliche Grund war nirgends nachvollziehbar. Der Fehler wird jetzt mit vollständigem Stack ins Log geschrieben; im Dialog bleibt die Meldung unverändert.

Praktisch hilft das vor allem in einem Fall: Läuft der Dienst schon längere Zeit, während der Programmcode zwischenzeitlich aktualisiert wurde, arbeitet er weiterhin mit dem beim Start geladenen Stand. Passen Oberfläche und geladener Stand nicht mehr zusammen, konnte sich das als kommentarlos scheiternder Eigenschaftendialog zeigen. Ein Neustart des Dienstes übernimmt den aktuellen Stand; das Log benennt den Grund nun eindeutig.

Geändert

Einheitliche Adapter-State-Adressen

Leerzeichen und Unterstriche werden in Adapter-State-Adressen intern gleichwertig behandelt. State-Bus, Cache, States-Baum, Wertekatalog und State-Picker verwenden die kanonische Schreibweise mit Unterstrichen. Beim Lesen und Schreiben übersetzt der Router sie zurück auf die vom Adapter gemeldete Originaladresse; echte, bereits kanonische Adressen haben bei einer Kollision Vorrang.

hDP veröffentlicht Adressen, Namen und Kategorien jetzt ebenfalls konsequent mit Unterstrichen. Bestehende gespeicherte hDP-Adressen bleiben über die Aliasauflösung erreichbar. Externe Systeme, die Topicnamen als Text vergleichen oder außerhalb von homeESS direkt zusammensetzen, sollten ihre Konfiguration nach dem Update einmal prüfen.

Hinweise zum Update

  • Die sichtbare homeESS-Version lautet 1.4.6, der hDP-Adapter 1.2.7 und

der Renault-/Dacia-Adapter 1.0.0.

  • Es gibt keine neue Datenbankmigration und keine Änderung an systemd-Units oder

der realen Environment-Datei.

  • Für IR-Funktionen muss das hDP-Gerät das Profil ir-transceiver-v1

vollständig melden; ältere Firmware bleibt für ihre bisherigen Gerätetypen nutzbar.

  • Nach dem Update empfiehlt sich ein einmaliges Neuladen geöffneter States- und

Adapterseiten, damit die aktualisierten Client-Skripte aktiv sind.

  • Der produktive Dienst wurde im Zuge der Release-Vorbereitung nicht neu

gestartet.

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